Der Blick auf die Potenziale - Wie Unterricht in heterogenen Lerngruppen aussehen kann
Dr. Jessica Löser, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonderpädagogik an der Leibniz Universität Hannover - arbeitete an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache.
WS01 – Das normale Lernen im Mathematikunterricht ermöglicht das individuelle Lernen
Beschreibung:
Das normale Lernen im Mathematikunterricht ermöglicht das individuelle Lernen - das individuelle Lernen ist das normale Lernen
Individuelles Lernen, gemeinsames Lernen, zieldifferenziertes Lernen - lässt sich das in einem "normalen" Unterricht verwirklichen? Anhand von konkreten Fallbeispielen sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie differenziertes Lernen auch in einer größeren heterogenen Gruppe gelingen kann.
Zielgruppe:
Primarbereich
Termine:
Dienstag, 16.08.2011, 11:00 Uhr
(ausgebucht)
Kursleitung:
Joachim Greiner
WS02 – Das Denken wandeln, das Handeln wandeln - auf dem Weg zur Inklusion
Beschreibung:
Mein Weg - eine Wegbeschreibung, eine Wegbegleitung zu Formen des gemeinsamen Lehrens und Lernens unter Berücksichtigung des Selbstkonzeptes. Lassen Sie uns das "Hier und Jetzt" betrachten und über gemeinsam entwickelte Gedankenanstöße und Handlungsanregungen einen Prozess angehen und gestalten, um zu wachsen: "Möge die Übung gelingen".
Zielgruppe:
schulformübergreifend, geöffnet für Schulleitungen
Die Grundideen der Montessori-Pädagogik sind gut zu verstehen und passen in die heutige Zeit. Nach einer Information über Montessorischulen werden wir überlegen: Welche Hilfen bietet diese Pädagogik für Kinder mit unterschiedlichen Begabungen? Gibt es "Sicherheiten", dass wir dem curricularen Druck gewachsen sind, wenn wir unser pädagogisches Verhalten im Sinne dieser Pädagogik verändern? Wie schaffen wir Lehrer/innen den Sprung zum Lernbegleiter?
Zielgruppe:
Primarbereich
Termine:
Dienstag, 16.08.2011, 11:00 Uhr
(ausgebucht)
Kursleitung:
Heidrun Engel
WS04 – Wann lernen wir endlich richtig schreiben?
Beschreibung:
Diese Frage stellen viele Kinder am Ende der 1. Klasse. In diesem Workshop wird u.a. gezeigt, warum die klassische Unterscheidung zwischen sog. Druckschrift und Schreibschrift ins pädagogische Museum gehört und wie auf einfache, zeitsparende Weise allen Kindern ermöglicht werden kann eine geläufige, gut lesbare Handschrift zu entwickeln. Darüber hinaus werden alternative methodische Wege im achtsameren Umgang mit der Schrift vorgestellt.
Zielgruppe:
Primarbereich
Termine:
Dienstag, 16.08.2011, 11:00 Uhr
(ausgebucht)
Kursleitung:
Hedi Berens
WS05 – Was ist normales Verhalten? - Eine systemische Sichtweise auf Verhaltensstörungen
Beschreibung:
Systemische Sichtweisen von Schule, Lern- und Lebensumwelten von Schülern werden vorgestellt und in der Gruppe erörtert. Methoden zum Umgang mit auffälligen Verhaltensweisen werden an Beispielen aus der Praxis erprobt und hinsichtlich ihrer Nützlichkeit diskutiert.
Zielgruppe:
schulformübergreifend, geöffnet für Schulleitungen
Termine:
Dienstag, 16.08.2011, 11:00 Uhr
(Freie Plätze: 2)
Kursleitung:
Sandra Brodeßer, Dirk Strobel
WS06 – Mit Systemaufstellungen einen Weg in der Krise suchen... und finden.
Beschreibung:
Schwierige Klassen? Auffällige Schüler/innen? Nervige Arbeitsatmosphäre? Mit Systemaufstellungen einen Weg in der Krise suchen... und finden.
Mit der Methode der Systemaufstellungsarbeit wird in vielen Schulen und Kindergärten mittlerweile erfolgreich supervisorisch gearbeitet. Sie ist kein Allheilmittel, zeigt aber oft überraschend konstruktiv neue Wege in der Lehrerarbeit auf. In diesem Workshop möchte ich Ihnen diese Methode näher bringen und für Ihre Klassenstrukturen, Schülerprobleme und andere Arbeitssituationen anwendbar darstellen. Praktische Beispiele aus dem allgemeinen und Ihrem Arbeitsalltag sind dazu notwendig und willkommen.
Zielgruppe:
Primarbereich, Elementarbereich
Termine:
Dienstag, 16.08.2011, 11:00 Uhr
(Freie Plätze: 1)
Kursleitung:
Rainer Sänger
WS07 – Stell Dir vor, Du wärst Columbus... Körperlichkeit im Medienzeitalter
Beschreibung:
Hier lernen Sie, Unterrichtsimpulse zu vermitteln, um den Schulalltag bewegter und lebendiger zu gestalten. Statt "Lernen mit Kopf und Hintern" heißt es, "Lernen mit allen Sinnen und Bewegung im Raum". Getreu dem Motto: "Traue keinem Gedanken, der im Sitzen entstanden ist" (Nietzsche) bietet das Modul die Möglichkeit, Bewegungserfahrungen zu machen und theatrale Ausdrucksformen kennen zu lernen. Diese werden auf konkrete Unterrichtsinhalte übertragen: Gedichte werden gruppenchorisch in Bewegung umgesetzt, Grammatik rhythmisiert, Konzentrations- und Flexibilitätsübungen erprobt.
Vermittelt werden:
WS08 – Bewegtes Lernen im Schriftspracherwerb als Antwort auf die Besonderheiten einer inklusiven Grundschule
Beschreibung:
Inklusion stellt Lehrkräfte vor besondere Aufgaben, besonders bei der Begleitung des Schriftspracherwerbs. Der Schriftspracherwerb ist ein komplexer Vorgang, der von Lehrkräften höchste Kompetenz und Methodenvielfalt erfordert. Gerade Kinder mit Lernschwierigkeiten zeigen uns die Stolpersteine beim Erwerb der Lese- und Schreibkompetenz. Aus neurowissenschaftlicher Sicht benötigen die verschiedenen Areale des Gehirns intensives Training durch multisensuelle Bausteine. Bewegungsreize aktivieren das Gehirn in besonderem Maße und ermöglichen durch die Korrelation und Transfereffekte von Bewegung und Sprache einen erfolgreichen Schriftspracherwerb für alle Kinder. In diesem Workshop erleben Sie praxiserprobte Möglichkeiten der inklusiven Beschulung durch multisensuelles, bewegungsorientiertes Arbeiten auf unterschiedlichen Niveaustufen.
Zielgruppe:
Primarbereich
Hinweis:
Dieser Workshop war für vormittags geplant und wird aus organisatorischen Gründen auf den Nachmittag verlegt!
WS10 – Von Innen nach Draußen - Outdoortraining (Modul 1)
Hinweis:
Dieser Workshop findet nicht statt.
Termine:
Dienstag, 16.08.2011, 11:00 Uhr
(Momentan ist eine Anmeldung an diesem Workshop zu diesem Termin nicht möglich)
Kursleitung:
WS11 – Tanzen mit Kindern
Beschreibung:
Tanzen bietet die wunderbare Möglichkeit Kindern mit unterschiedlichen Begabungen ein gemeinsames Bewegungserlebnis zu vermitteln. Die Bereiche Bewegung und Tanz gehören mehr denn je zur ganzheitlichen Lern- und Leistungsentwicklung der Kinder. Im Kurs werden Bewegungseinheiten für Zwischendurch angeboten sowie Tanz und Bewegungsformen aus dem Bereich der Popmusik.
WS12 – Schüler(innen) gestalten Schmuckformen aus Metallblech
Beschreibung:
Unterschiedliche Techniken für individuelle Fertigkeiten: Durch Drücken, Lochen und Punzieren wird Schüler/innen die reliefplastische Verformung von Metallblech ganzheitlich erfahrbar gemacht. Der bewusste Einsatz dieser Mittel soll der Gliederung einer Fläche dienen und ermöglicht unterschiedliche individuelle Ergebnisse.
WS13 – Das Konzentrationstrainingsprogramm für die ganze Klasse
Beschreibung:
Die Forderung der Heterogenität in den Schulklassen (inklusive Pädagogik) steht heute immer häufiger im Mittelpunkt pädagogischer Überlegungen. Hier setzt dieses Konzentrationstrainingsprogramm an. Die zahlreichen praktischen Übungen sollen helfen, nach und nach bessere Konzentrationsfähigkeit für alle Kinder (Schüler) zu entwickeln. Wenn Kinder mit Beeinträchtigungen allgemeine Schulklassen besuchen, sind besondere Konzepte notwendig, um die Unterschiede zu akzeptieren (Stichwort: Inklusion)! Und bereiten diese Konzentrationsübungen allen Schülern Spaß, an den Materialien und Übungen zu arbeiten und Freude daran zu gewinnen, dann hat auch der Lehrer "gewonnen", weil gerade das, was alle Schüler mit Vergnügen und Begeisterung ausüben, ihnen nicht nur gelingt, sondern sich festigt und der besseren Leistung zuführt, nämlich letztlich sich besser konzentrieren zu können.
Der inhaltliche Aufbau:
Körperübungen und Gehübungen zur Konzentration
Hörübungen und Wahrnehmungsübungen zur besseren Konzentration
Klänge - Stille - das Zuhören üben
praktische schriftliche Übungen zur Verbesserung der Merk- und
Konzentrationsfähigkeit
WS14 – Kann ich Schüler(innen) durch entsprechende Kommunikationstechniken individuell fördern?
Beschreibung:
Kann ich Schüler/innen in ihrer Vielfalt von Stärken und Schwächen durch entsprechende Kommunikationstechniken individuell fördern und zu verbesserter Schulleistung führen?
Die Antwort lautet: Ja! Denn u.a. Kronig (2006) stellte fest, dass das Entscheidende für den Schulerfolg ist, dass Lehrende an ihre Schüler glauben und entsprechend mit ihnen kommunizieren (Fragenformulierung, Lob und Tadel, Umgang mit Fehlern, Wartezeit)! Dieser Workshop zeigt Wege auf, Lehr - Lerndialoge/Unterrichtsgespräche individueller und motivierender zu gestalten.
WS15 – Ohne Haltung kein Behalten oder Bewegung ist aller Bildung Anfang
Beschreibung:
"Ohne Haltung kein Behalten" oder "Bewegung ist aller Bildung Anfang"
Das Erleben und Erfahren der eigenen Körperlichkeit ist die erste und elementare Kompetenz in der Entwicklung eines Menschen. Aus der körperlichen Haltung und Bewegung leiten sich geistig-seelische und soziale Haltungen und Strukturen ab. Unsere Sprache macht dieses sehr schön deutlich: Einstellungen und Handlungen wie "sich halten, sich verhalten, anhalten, aushalten, durchhalten, etwas einhalten, .. und am Ende auch etwas behalten" prägen die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen. Eine sinnstiftende Schule muss also diese Grundlagen von Anfang an fördern und stabilisieren. "Bewegte Schule - bewegtes Lernen" ist somit nicht ein neues Schlagwort, sondern elementare Grundlage für erfolgreiches Lehren und Lernen. Das der Bewegung innewohnende Prinzip der Rhythmisierung (Anspannung und Entspannung in wohlabgestimmtem Verhältnis!) in Schule wieder erlebbar und nutzbar zu machen, soll in diesem Workshop in Theorie und Praxis aufgezeigt und selbst erfahren werden.
WS16 – Damit es Klick macht - praxisnaher Musikunterricht, der fordert und fördert
Beschreibung:
Musikunterricht fördert wie kein anderes Fach die Bewegungs-, Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit der Schüler/innen. Der Workshop zeigt anhand verschiedener Unterrichtssequenzen, wie die oben genannten Fähigkeiten in einer heterogenen Schüler/innengruppe gefördert werden können, ohne den Anspruch auf Vermittlung von inhaltsbezogenen Kompetenzen aufzugeben.
Zielgruppe:
Primarbereich, Förderschulbereich
Hinweis:
Der Workshop ist auch für Nichtfachlehrer gedacht.
WS17 – Von Innen nach Draußen - Outdoortraining (Modul 2)
Hinweis:
Dieser Workshop findet nicht statt.
Termine:
Dienstag, 16.08.2011, 15:00 Uhr
(Momentan ist eine Anmeldung an diesem Workshop zu diesem Termin nicht möglich)
Kursleitung:
WS18 – Heterogenität im Anfangsunterricht Deutsch in der Flexiblen Schuleingangsstufe
Beschreibung:
"Lesen und schreiben kann ich schon" - Heterogenität im Anfangsunterricht Deutsch in der Flexiblen Schuleingangsstufe
Heterogen ist normal! Ganz besonders im jahrgangsübergreifenden Unterricht. An verschiedenen Aufgabenstellungen und Materialien soll gezeigt werden, wie wir in der Eingangsstufe diagnostizieren, planen und unterrichten. Wir geben Einblicke in unseren Weg, Heterogenität im Unterricht aktiv zur Unterstützung der Lernprozesse aller Kinder zu nutzen.
WS19 – Freiarbeit und Whiteboardeinsatz zur Individualisierung des Lernens
Beschreibung:
Im Workshop werden Freiarbeitsmaterialien für den Mathematikunterricht der Klassen 1 bis 4 vorgestellt und deren Adaption für den Whiteboardeinsatz. Da es immer wieder gemeinsame Unterrichtssequenzen an der Tafel gibt, in denen Materialien eingeführt, Lernfortschritte vorgeführt und gemeinsames Erarbeiten praktiziert wird, soll die Verwendbarkeit des Interaktiven Whiteboards hierfür reflektiert werden. Insbesondere der Handlungscharakter der Freiarbeitsmaterialien und die Interaktionsmöglichkeiten des Whiteboards weisen Affinitäten auf. Während des Workshops sollen aus Freiarbeitsmaterialien an Einzelarbeitsplätzen interaktive Tafelbilder für das Whiteboard erstellt und vorgeführt werden.
Zielgruppe:
Primarbereich
Hinweis:
Das Mitbringen von Speichermedien kann sinnvoll sein.